Komplementärmedizin /Alternativmedizin auf dem Prüfstand - Themenmontag in ORF III

Komplementärmedizin

Der Medikamentenkonsum der vergangenen Jahre hat sich gewandelt: Der Weg führt weg von den synthetisch hergestellten Arzneien, wie sie oft vom Hausarzt verschrieben werden. KonsumentInnen sind immer mehr auf der Suche nach therapeutischen Angeboten, die zusätzlich zur Schulmedizin Unterstützung für die Gesundheit bzw. Heilung im Krankheitsfall bieten.

Im Rahmen einer vierteiligen Serie wird am „ORF III Themenmontag“ am 4. November 2019 untersucht, was hinter dem Phänomen „Selbstheilung“ steckt und von Experten aus dem Gesundheitsbereich über das große Feld der „Alternativ- bzw. Komplementärmedizin“ diskutiert. Mit dabei ist unter anderem Dr. Ruediger Dahlke, Ganzheitsmediziner, Autor, Ausbildungs- und Seminarleiter. Dr. Dahlke arbeitet selbst mit den Produkten von PADMA.

 

PADMA unterstützt den Ansatz der „Ganzheitsmedizin“ und versteht sein Angebot nicht als „Alternative“, sondern als „Ergänzung“. Die Tibetische Medizin mit ihren uralten Rezepturen ist gerade in der heutigen Zeit ein immer attraktiver werdendes Angebot für gesundheitsbewusste Menschen, die ihre Gesundheit langfristig mit natürlichen Produkten unterstützen wollen, dabei aber ebenso Wert auf Sicherheit und Qualität legen.

www.dahlke.at

 

Hier finden Sie das komplette Programm des ORF III Themenmontags:

Zum Auftakt des „ORF III Themenmontags“ weiht die Naturheilpraktikerin Astrid Süßmuth in die „Kräuterwelten in den Alpen“ (20.15 Uhr) ein. Die Dokumentation analysiert das Potenzial dieser Naturheilstoffe zur Behandlung der gängigen Zivilisationskrankheiten und zeigt: Das Potenzial der Alpenkräuter scheint noch lange nicht ausgeschöpft zu sein. Im Innsbrucker Centrum für Biomedizin beispielsweise wurde eine neue Edelweiß-Substanz entdeckt, die die Behandlung von Gefäßkrankheiten revolutionieren könnte. Außerdem erfährt das Publikum auch etwas über das giftigste Kraut Europas, den Blauen Eisenhut – das „Arsen des Mittelalters“.

Die anschließende Doku „Tradition des Heilens – Auf den Spuren der Volksmedizin“ (21.05 Uhr) von Wolfgang Niedermair bleibt im Gefilde der volkstümlichen Heilpraktiken. Die Natur, die vor der eigenen Haustür liegt, war für lange Zeit eine günstige und leichter zugängliche Alternative zu den städtischen Apotheken. Daraus resultiert die Bezeichnung „Arme-Leute-Medizin“. Der Film erforscht den Mythos der Volksmedizin und geht der Frage nach, inwieweit diese heute noch sinnvoll ist und worin ihr Potenzial liegt.

Danach geht es weiter mit „Geschäftsmodell Selbstheilung –Alternativmedizin auf dem Prüfstand“ (21.55 Uhr) von Nina Nierscher.

Ein breiter Geschäftszweig von Homöopathie bis zur Esoterik suggeriert, dass viele Krankheiten auch ohne herkömmliche Medizin überwindbar wären. Die Doku zeigt die Gesundheitsangebote in Österreich auf und zieht eine Grenze zwischen seriös und unseriös.

Über „Heilung oder Hokuspokus? Das umstrittene Geschäft der Wunderheiler“ (22.45 Uhr) wird in „Themenmontag – Der Talk“ diskutiert. Wenn die Medizin nicht helfen kann, suchen viele Menschen andere Möglichkeiten – und landen dabei oft bei Wunderheilern. Aber ihre Arbeit ist umstritten und kann in manchen Fällen sogar tödlich enden. Warum vertrauen sich trotzdem immer mehr Menschen Wunderheilern an? Darüber diskutieren Marlene Kaufmann und Reiner Reitsamer diesmal mit Theodor Much (Arzt), Ulrike Schiesser (Psychologin, Bundesstelle für Sektenfragen), Ruediger Dahlke („ganzheitlicher“ Mediziner) und Christian Kreil (Ethnologe und Blogger).