Stress abbauen und besserer Schlaf

Unser Alltag ist häufig geprägt durch Hektik und Stress. Gerade am Ende des Sommers geht es für viele von uns wieder rund: Schulbeginn, Planungssaison im Job, kürzer und kälter werdende Tage, und der Straßenverkehr nervt endlos. All das strapaziert das Nervenkostüm, und wir fühlen uns bisweilen überlastet, werden nervös und unrund. Da kann es dann schon passieren, dass ein Kreislauf aus innerer Unruhe am Tag und nervösen Schlafstörungen in der Nacht entsteht und wir in ein Stress-Karussel hineingeraten.

Schlafstörungen sind vielfältig, und etwa ein Viertel aller Österreicher leidet zumindest gelegentlich darunter. 26 Prozent erwachen mindestens ein Mal pro Nacht, und 75 Prozent benötigen mindestens 30 Minuten, um einzuschlafen.¹ Wer nachts nicht ausreichend schläft, ist am nächsten Morgen müde, gereizt und kann sich schlechter konzentrieren. Schlafstörungen sind aber nicht nur unangenehm, sie können zu erhöhter Unfallgefahr durch Einschlafneigung, Bluthochdruck sowie deutlich erhöhtem Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall führen.¹

Von einer Schlafstörung spricht man dann, wenn die Gesamtschlafzeit (meist 6 – 8 Stunden) nicht erreicht wird oder wenn trotz ausreichender Schlafdauer eine Tagesmüdigkeit oder Einschlafneigung besteht.¹

Welche Schlafstörungen gibt es?

A. Dyssomnien
Darunter versteht man Ein- und Durchschlafstörungen, die häufig mit extremer Tagesmüdigkeit einhergehen.¹

B. Parasomnien
Dabei handelt es sich um Störungen des Schlafprozesses, wenn man also in der Nacht häufig aufwacht und nicht mehr einschlafen kann.¹

Wenn Sie längere Zeit in der Nacht häufig aufwachen und dann nicht mehr einschlafen können, sollten Sie das mit einer Ärztin/einem Arzt besprechen, da solche Schlafstörungen auch chronisch werden können. Es kann sein, dass dann eine Untersuchung einem sogenannten „Schlaflabor“ angeordnet wird. Dabei verbringt die Patientin/der Patient üblicherweise eine oder mehrere Nächte in einer Klinik. Im Rahmen verschiedener Untersuchungen werden dort wichtige für die Diagnose erforderliche Parameter aufgezeichnet.¹

Welche Ursachen für Schlafstörungen gibt es?

Von außen einwirkende Faktoren, wie schlechte Schlafhygiene, umweltbedingte Schlafstörungen oder nächtliches Essen und Trinken sind häufig dafür verantwortlich, dass wir nicht ruhig durchschlafen können. Negativ auf die Schlafqualität wirken sich natürlich auch Erkrankungen wie Asthma, chronische Bronchitis und Reflux aus. Ebenso können Medikamenteneinnahme oder Jet Lag dazu führen, dass unser Schlaf aus dem Rhythmus gerät. Auch die Natur, und hier vor allem der Mond, kann die Schlafqualität beeinträchtigen.1

Und was wahrscheinlich jeder von uns schon erlebt hat: manchmal wächst uns der Alltag so über den Kopf, dass wir im Bett gedanklich nicht zur Ruhe kommen und uns wach herumwälzen.

Nicht abwarten, sondern handeln: Tipps für mehr innere Ruhe und besseren Schlaf

Beobachten Sie sich selbst: geht Ihnen tagsüber viel durch den Kopf, und liegen Sie häufig im Bett und die Gedanken drehen sich im Kreis? Mit diesen praktischen Tipps können Sie gegensteuern:

  • Setzen Sie (Ihre eigenen) Prioritäten: eine ToDo-Liste hilft, den Überblick zu bewahren und Aufgaben zu strukturieren.
  • Versuchen Sie, sich gegen Ansprüche anderer (auch der eigenen Familie) abzugrenzen. Lernen Sie, „Nein“ zu sagen!
  • Fördern Sie Hobbys, pflegen Sie Freundschaften, aber vermeiden Sie „Freizeitstress“!
  • Bewegung an der frischen Luft baut Stress ab und hält zudem fit!
  • Achten Sie auf die sogenannte „Schlafhygiene“: verzichten Sie auf spätes Essen und abendlichen Alkoholkonsum; halten Sie möglichst regelmäßige Einschlafzeiten ein; vermeiden Sie zu große Aktivitäten vor dem Einschlafen
  • Schaffen Sie eine ruhige Atmosphäre im Schlafzimmer. Achten Sie auf eine gute Matratze,
  • frische Luft und angenehme Raumtemperatur.
  • Versuchen Sie nicht, den Schlaf zu „erzwingen“. Stehen Sie lieber auf, oder lesen Sie ein wenig, statt sich schlaflos im Bett zu wälzen. Fernsehen ist keine gute Alternative, da es verhindert, dass unser Hirn zur Ruhe kommt.

Bevor es zu Schlafstörungen kommt, können Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichen Kräutern dabei helfen, innerlich wieder zur Ruhe zu kommen und damit auch erholsamen Schlaf zu finden.

Innere Unruhe und Schlaflosigkeit aus Sicht der Tibetischen Medizin

Aus Sicht der Tibetischen Medizin können finanzielle oder familiäre Sorgen, emotionale Zwischenfälle oder Ausnahmesituationen, besondere berufliche Herausforderungen oder auch bevorstehende Reisen zu einer erhöhten Lung-Energie (Lung ist die Windenergie) führen. Das Ansteigen von Lung kann durch ein Zuviel an bitterer, saurer, roher Nahrung oder Getränke wie Alkohol und Kaffee verstärkt werden. Eine Normalisierung der Lung-Energie hilft dabei, das Nervensystem im Gleichgewicht zu halten.

PADMA NERVOTONIN ist ein rein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel nach tibetischer Gesundheitslehre. Seine spezielle Kräutermischung dient zur Unterstützung der inneren Ruhe und natürlichen Gelassenheit.*

PADMA NERVOTONIN basiert auf der Rezeptur „Srog ’zin 10“ (gesprochen: Sogzin 10) aus der Tibetischen Konstitutionslehre, die einen süßen, scharfen und leicht herben Geschmack und wärmende Eigenschaften hat. Nach tibetischer Auffassung unterstützt sie bei der Beruhigung der „Lung- (Wind-) Energie“-Störungen, die sich in depressiver Verstimmung, Schlafstörungen, übermäßigem Nachdenken und Grübeln sowie Stress und Stresssymptomen wie Müdigkeit, Traurigkeit, Appetitlosigkeit und Angstgefühlen äußern können.

 

 

Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder in einer Apotheke beraten.

* Myrobalanenfrüchte unterstützen eine normale Funktion des Nervensystems.
** Innere Ruhe und Gelassenheit unterstützen einen erholsamen Schlaf.
¹ http://www.schlafmedizin.at/patientinneninfo.html