Happy Losar - Tibetisches Neujahr 2145

Am 16. Februar 2018 begrüßen die Tibeter das Jahr 2145, das im Zeichen des Hundes im Element Erde steht. Das Erd-Hund-Jahr bringt vieles in Bewegung, bleibt dabei aber stabil und geerdet. In Hund-Jahren gewinnen Werte wie Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Loyalität und Fairness wieder an Bedeutung. Hund-Jahre versprechen auch stabile Partnerschaften und gute zwischenmenschliche Netzwerke. Das Element Erde verleiht zusätzlich Festigkeit und Stabilität, aber auch Ruhe sowie Zuverlässigkeit und verstärkt damit die Kräfte des Hundes.

Der tibetische Kalender folgt einem 60-Jahre-Zyklus, der sich aus den 5 Elementen (Feuer, Wasser, Wind, Erde, Raum) und den 12 Tierzeichen (Maus, Ochse, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Vogel, Hund, Schwein) ergibt. In der tibetischen Kultur werden zu wichtigen Ereignissen, wie dem Neujahr (tib.: Losar), Gebetsfahnen gehisst. Auch bei uns genießen diese eine große Beliebtheit. Man sieht sie mittlerweile immer öfter an Terrassen oder in Gärten. Für das Wohlbefinden und die Gesundheit aller Lebewesen sind Harmonie und Gleichgewicht der Elemente von größter Bedeutung. Die Fahnen sind einfache Instrumente, die in Verbindung mit der natürlichen Energie des Windes die Harmonie der Elemente herbeiführen und Glück, Freude, Gesundheit und Wohlstand im gegenwärtigen Leben für alle Wesen erhöhen sollen. Bei Krankheiten oder während Reisen, hisst man die Fahnen, um Unglück und Pech fernzuhalten.

Die Gebetsfahnen wiederspiegeln mit den fünf Farben die fünf Elemente Feuer (rot), Wind (weiß), Erde (gelb), Wasser (grün), und Raum (blau). Die aufgedruckten mythischen Symbole verkörpern die vier Himmelsrichtungen und die menschliche Seele im Zentrum. Alles ist vom Zusammenspiel der fünf Elemente abhängig. Ohne Erde entsteht nichts, das Element gibt allem die Form. Ohne Wasser besteht kein Zusammenhalt und keine Vermehrung. Ohne Feuer (Hitze) gibt es keine Reifung. Ohne Wind gibt es keine Bewegung und ohne Raum keine Ausdehnung. Die fünf Elemente bilden auch die Grundlage der Traditionellen Tibetischen Medizin (TTM), insbesondere der Anatomie, Pharmakologie, Ernährungslehre, Diagnose sowie der Behandlungsmethoden. Ob Makro- oder Mikrokosmos, alles setzt sich aus diesen fünf Grundkräften zusammen und korrespondiert miteinander. Die Tibetische Medizin und Konstitutionslehre strebt das innere Gleichgewicht der Kräfte im Körper an. Wenn ein Element im Übermaß vorhanden ist oder ein Mangel besteht, kommt es zu einem Ungleichgewicht.

Oft sind die Gebetsfahnen zudem mit Mantras bedruckt. Der Wind trägt diese für das Glück aller Lebewesen in die Welt hinaus. Durch die Vereinigung der Energien stellen die Fahnen das Gleichgewicht der Elemente wieder her.

DAS PADMA-TEAM WÜNSCHT IHNEN FÜR DAS JAHR 2145 VIEL FREUDE, GESUNDHEIT, GUTES GELINGEN UND VIELE SCHÖNE MOMENTE.